Jede Kategorie liefert einen eigenen Teilscore von 0 bis 100. Die einzelnen
Kategorien fließen mit ihrer jeweiligen Gewichtung in den Gesamtscore ein.
1 · Starinvestor Score
Was die großen Profis halten. Grundlage sind die
vierteljährlichen 13F-Meldungen ausgewählter institutioneller Investoren.
Der Score kombiniert, wie viel Kapital sie in eine Aktie investiert haben
und ob sie ihre Position ausbauen oder abbauen. Rund
10 Mrd. US-Dollar gehaltenes Volumen gelten als sehr starkes Signal.
In risikofreudigen Marktphasen zählen wachstumsorientierte Investoren mehr,
in defensiven Phasen Value-Investoren. Fehlen Meldungen, bleibt der Baustein
neutral – nicht negativ.
2 · D&O Score
Was Führungskräfte und Großaktionäre tun. Wir betrachten
gemeldete Käufe und Verkäufe der letzten 90 Tage aus den USA, Deutschland,
dem Vereinigten Königreich, Frankreich, der Schweiz und Österreich.
Käufe zählen als positives Signal, gewichtet nach dem Kaufvolumen.
Verkäufe sind nicht automatisch negativ. Entscheidend ist, ob mehr oder weniger
verkauft wird als für das Unternehmen üblich – bereinigt um Kursveränderungen.
Ein Muster von ungewöhnlich viel Verkaufsaktivität gilt als negatives Signal.
3 · Politiker Score
Was Mitglieder des US-Kongresses handeln. Die US-Senatoren
und Repräsentanten verfügen über Insiderwissen zu bevorstehenden
Gesetzesinitiativen, die Aktienkurse signifikant beeinflussen können.
Grundlage sind die Offenlegungen der letzten 90 Tage. Die Bilanz
aus Käufen und Verkäufen wird als positives bzw. negatives Signal gewertet.
4 · Estimate Score
Was das Geschäft performt. Grundlage sind Analystenschätzungen
renommierter Banken und Forschungsinstitute. Wir nutzen die aktuellsten
KPI-Schätzungen für die nächsten zwei Geschäftsjahre, im Vergleich mit dem
Branchendurchschnitt. Damit identifizieren wir frühzeitig Unternehmen, die das
Potential besitzen, ihre Peergroup zu outperformen.
- Outperformance: erwartetes Umsatzwachstum und erwartete EBITDA-Marge gegenüber der Branche.
- Effizienz: erwartete Eigenkapitalrendite und wie effizient Schulden für Wachstum genutzt werden.
- Confidence: Anzahl und Übereinstimmung der Analystenschätzungen. Herrscht große Uneinigkeit unter Analysten, fällt dieser Score schlechter aus.
5 · Analyst Score
Was Analysten erwarten. Wir blicken auf die von Analysten
veröffentlichten Kursziele sowie die Stimmungslage für das jeweilige Unternehmen.
Je besser das Sentiment, desto stärker fällt dieser Score aus.
- Kursziel: von Analysten projizierte faire Bewertung innerhalb eines Kalenderjahres.
- Sentiment: Summe der Sentiment-Einschätzungen von Analysten (positiv, neutral oder negativ).
- Confidence: Je klarer das Stimmungsbild, desto besser. Ein diffuses Stimmungsbild führt zu einem niedrigeren Score.
6 · Mitarbeiter Score
Was die Belegschaft sagt. Grundlage sind veröffentlichte
Bewertungen der Mitarbeiter zur Führungsebene, zum CEO und zum Geschäftsausblick –
nicht die Gesamtnote.
Bei einer kleinen Anzahl von Bewertungen wird das Signal abgeschwächt,
damit der Score nicht von Einzelmeinungen getrieben wird.
Erst ab etwa 100 Bewertungen wirkt es voll.